Bulgarien 2007

Sommerlager der Ranger und Rover

Gruppe 39 Ober St. Veit, Wien

11. August – 26. August

TeilnehmerInnen: 26, davon fünf LeiterInnen

Grobe Route:Flug Wien-Sofia, Sofia, Rila-Kloster, Melnik, Devin, Plovdiv, Sozopol, Varna, Flug Varna-Bratislava
Vorbereitung:Der Flug stellte sich als preiswerteste und stressfreie Variante für Hin- und Rückreise heraus.In Bulgarien wurden zwei Kleinbusse mit Fahrern gemietet. Einer der Busse holte Großgepäck wie Küchenmaterial, Zelte, Werkzeug in der Woche vor der Abreise aus Wien ab.Als Kontaktperson war Diana Boteva von den bulgarischen PfadfinderInnen hilfreich. Sie organisierte uns drei (Wander-)Tage in den.In Sofia trafen wir Jelena Ostojić, ein bulgarisches Ranger, das uns die Hauptstadt zeigte.
Das Land:Den Erwartungen innerhalb der Rotte wurde großteils nicht entsprochen. Die Teile von Bulgarien, die wir sahen, liefern nicht das unterentwickelte, chaotische und kriminelle Image, das in unseren Medien verbreitet wird.Das Klima im August ist sehr warm und sonnig (es regnete nur einmal während der zwei Wochen), sobald man etwas höher ist, sind die Temperaturen aber angenehm.Die Straßen sind abseits der Hauptverkehrswege oft schlaglochübersät und rissig. Die ortskundigen Fahrer konnten souverän mit diesen umgehen. Die bulgarischen AutofahrerInnen sind etwas riskanter unterwegs.Sanitäreinrichtungen bestehen in den meisten Fällen aus einem Loch im Boden und einem Mistkübel für das verwendete Papier, welches oft nicht zur Verfügung steht. Ein heißer Tipp während der Fahrt sind Tankstellen ausländischer Ketten, diese haben oft WCs gewohnter Bauart.Das Leitungswasser wird von BulgarInnen getrunken, jene RaRo, die dies ebenfalls taten, hatten keine Probleme. In den Bergen hat das Wasser ausgezeichnete Qualität, an der Küste weniger.Die BulgarInnen, mit denen wir zu tun hatten, waren stets sehr freundlich und hilfsbereit. Für alles wird versucht, eine Lösung zu finden. Manchmal braucht man nur etwas Geduld.Etwas gewöhnungsbedürftig ist das bulgarische Verständnis für den Umgang mit Müll. Sogar in Wäldern und in den vermeintlich abgeschiedenen Berggegenden werden Plastikflaschen, Verpackungen etc. vergessen.In allen Orten gibt es Lebensmittelgeschäfte, in Städten Supermärkte. Wir waren einmal groß in Sofia einkaufen (Angebot wie in Österreich), danach nur mehr Verderbliches. Gezahlt wird mit Leva (1 Lev = ca. 50 Cent).Generell trifft man kaum auf Touristen, diese sind fast alle an der Küste, sonst einige wenige in Sofia, beim Rila-Kloster und in Plovdiv. Die Küste ist ziemlich voll, mediterranes Flair, die Touristen kommen überwiegend aus Bulgarien und dem ehemaligen Osten. Nur an den absoluten Hot Spots war vereinzelt Deutsch zu hören.Das Schwarze Meer ist seicht, warm und relativ salzarm. Und an dieser Stelle ein 3-faches Hoch auf die Yoana ohne die dieses SOLA so nicht möglich gewesen wäre!

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